leben

spüre ich

ich will manchmal weniger fühlen. 
weil es mir zu viel wird. 
weil ich angst hab. 
ja, auch ich hab sie. 
diese angst.. 
diese angst vielleicht doch noch nicht alle wunden geheilt zu haben. 
angst verletzt zu werden. 

ich will dir manchmal sagen, was es mit mir macht, wenn wir zusammen sind.
manchmal will ich dich ganz nah bei mir haben. 
da will ich dich fühlen. 
will dich einatmen und berühren.

und dann.. 
dann ist da dieser drang.
mein drang zur freiheit. 
da ist mir jede nähe zu nah. 
jedes gesprochene wort zu viel.

und das nur, weil ich nicht zu nah an mich heranlassen darf. 
mich von dir nicht verletzen lassen darf. 
da geh ich auch mal wieder einen schritt zurück. 
weil ich weiß und spüre, du bist noch nicht so weit. 

und tief in mir spüre ich.
da spüre ich, ich bin es auch noch nicht.
weil ich nicht weiß was mit mir passieren würde.
was passieren würde, wenn du auf einmal auf mich zugehen würdest.

manchmal da hab auch ich angst.
angst vor dem, was passieren würde.
aber das ist ok. 
ich lass sie dort.
sie darf auch da sein.
das ist ok.
nur höre ich nicht auf sie.

höre auf mein herz.
bin so unfassbar neugierig.
und vertraue darauf.
darauf neues zu lernen. 
über mich.
über dich.
über uns.
vertraue darauf neues zu lernen durch dich.

und dann.
dann vertraue ich. 
und lasse es einfach zu.
und bin neugierig, was es mit mir macht.
bin neugierig, was du mit mir machst.
mit meiner welt machst.
mich kennenlernen lässt.
was du mich neu entdecken lässt.

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